Story-Video aus dem Datensatz: warum das Foto ganz bleibt
Das Wichtigste in Kürze
- Aus einem Datensatz, also einem Produkt oder einem Objekt, macht ListingShot ein Story-Video von zwölf Sekunden im Hochformat 1080 × 1920 als MP4 und dasselbe als GIF. Es ist im Preis des Datensatzes enthalten wie jede Grafik.
- Produktfotos sind meist quadratisch oder quer, eine Story ist hoch. In unserem Test schnitt der Zuschnitt auf 9:16 bei fünf von sechs Fotos das Motiv an, und der Text lag auf dem Produkt.
- Stattdessen gilt eine feste Regel ohne KI: das Foto ganz und in voller Breite auf einer dunklen, unscharfen Kopie seiner selbst, darüber Marke und Name, darunter Preis und Eckdaten, am Ende eine Kontaktkarte in der Markenfarbe.
- Eine KI, die wir zum Vergleich Regie führen ließen, wählte ebenfalls das ganze Foto und war nicht besser als die Regel. Die Reihenfolge entscheidet eine einzige Regel: Mit Vergleichspreis oder Sale-Badge kommt der Preis zuerst, sonst der Name.
- Das Video hat keinen Ton und keine Musik, zeigt ein Foto statt eines Rundgangs und folgt einem festen Ablauf ohne Editor. Es entsteht über die API und die signierte Adresse, noch nicht im Bestand, im Import oder in der Oberfläche.
Eine Story ist das Format, in dem ein Shop oder ein Makler am häufigsten etwas zeigt, und das Format, für das es am seltensten ein passendes Foto gibt. Produktfotos sind quadratisch, weil der Shop sie quadratisch braucht. Objektfotos sind quer, weil Häuser breiter sind als hoch. Eine Story ist hoch, 9:16.
Seit dieser Woche macht ListingShot aus demselben Datensatz, aus dem es die zwanzig Grafikformate setzt, auch ein Story-Video: zwölf Sekunden, 1080 × 1920 als MP4, dazu dasselbe als GIF. Dieser Beitrag zeigt, warum das Foto darin nie beschnitten wird, warum keine KI Regie führt, und was das Video noch nicht kann.
Der naheliegende Weg: zuschneiden
Die einfachste Story ist das Foto, auf 9:16 zugeschnitten und über die ganze Fläche gelegt, mit dem Text darüber. So sieht es aus, wenn man das mit unserem Sneaker macht, links. Beide Hälften sind echte Videos aus demselben Code, der auch das ausgelieferte Video setzt, jeweils in der vierten Sekunde. Der einzige Unterschied ist, wie das Foto steht.
Ein quadratisches Foto behält beim Zuschnitt auf 9:16 rund 56 Prozent seiner Breite, ein Querformat von 3:2 nur gut ein Drittel. Was in der Mitte liegt, bleibt; die Schuhspitzen nicht. Und weil das Foto jetzt die ganze Fläche füllt, gibt es keinen Platz mehr, an dem der Text nicht auf dem Produkt steht: Der Name liegt auf dem Schaft, der Preis auf der Sohle.
Das ist kein ausgesuchtes schlechtes Beispiel. Wir haben den Zuschnitt an sechs Testfotos ausprobiert, Produkten und Häusern. Bei fünf von sechs war das Motiv angeschnitten, und der Text lag auf dem Produkt oder dem Haus. Ein Zuschnitt um das Motiv, wie ihn die Grafiken aus Import und Bestand haben (siehe Der Zuschnitt folgt dem Haus), hilft hier wenig: Er entscheidet, welcher Streifen bleibt, aber ein Motiv, das das ganze Foto füllt, passt in keinen.
Die Regel: das Foto ganz, der Text daneben
Darum steht das Foto im Video ganz, so breit wie das Bild es erlaubt, mit den Ecken Ihres Looks. Dahinter liegt dasselbe Foto noch einmal, groß, unscharf und abgedunkelt, damit die Fläche zur Farbe des Fotos passt statt schwarz zu sein. Oben stehen Badge, Marke und Name, unten der Preis groß und darunter die Eckdaten. Wie hoch das Foto werden darf, wird nicht geschätzt: Jeder Textblock wird zuerst gesetzt und gemessen, und das Foto bekommt genau den Raum, der zwischen ihnen übrig bleibt. Ist ein Name so lang, dass zu wenig Raum bliebe, wird seine Schrift kleiner, nicht das Foto.
Text steht dabei nie in den Rändern, die Instagram mit eigenen Knöpfen und dem Namen des Absenders überdeckt, oben rund 250 und unten rund 340 Pixel. Über die zwölf Sekunden zoomt das Foto langsam um fünf Prozent, die Textblöcke kommen nacheinander herein, und ab der neunten Sekunde übernimmt eine Karte in Ihrer Markenfarbe: Absender, Handlungsaufruf, Adresse oder Telefonnummer, auf Wunsch Logo und Porträt.
Was zuerst kommt
Ein Video hat etwas, das eine Grafik nicht hat: eine Reihenfolge. Die erste Sekunde entscheidet, ob jemand weiterwischt. Bei einem Angebot ist das der Preis, sonst ist es meist der Name.
Das entscheidet bei ListingShot eine einzige Regel. Ist ein Vergleichspreis gesetzt, oder sagt das Badge „Sale“, „Angebot“, „Aktion“ oder „-20 %“, kommt der Preis zuerst, der alte Preis durchgestrichen daneben. Sonst kommt der Name zuerst, dann der Preis. Unser Sneaker ist reduziert, also so:
Wenn der Shop-Export einen Vergleichspreis hat, wie bei Shopify der Compare At Price, ist er dieselbe Angabe, aus der auch das Sale-Badge auf den Grafiken entsteht (siehe Sale-Banner aus dem Shop-Export). Endet die Aktion und fallen Vergleichspreis und Sale-Badge weg, ist das ein anderer Datensatz und damit ein neues Video, das mit dem Namen anfängt.
Wir haben auch eine KI Regie führen lassen
Bevor die Regel fest war, haben wir die naheliegende Alternative ausprobiert: eine KI, die sich jedes Foto ansieht und für jedes Video selbst entscheidet, ob zugeschnitten wird und wo, welcher Text wann wohin kommt und wie die Kamera sich bewegt. Sie konnte sich ihre Entwürfe als Standbilder ansehen und nachbessern. Bewertet wurden beide Fassungen an denselben Standbildern.
Das Ergebnis war klar, nur anders als erwartet. Die KI kam zum selben Schluss wie die Regel und zeigte das Foto ganz, und ihre Videos waren nicht besser als die der festen Regel. Den Gewinn brachte das ganze Foto, nicht die Regie. Darum führt im ausgelieferten Video keine KI Regie. Es gibt eine Regel für die Reihenfolge, und dasselbe Foto mit demselben Text ergibt jedes Mal dasselbe Video. Das ist auch der Grund, warum ein zweiter Aufruf mit demselben Datensatz kein zweites Video ist, sondern dieselbe Datei.
Dasselbe für ein Haus
Ein Objekt durchläuft dieselbe Regel. Statt der Marke steht oben die Lage, unten Preis, Zimmer und Fläche, und auf der Karte am Ende das Porträt der Maklerin, der Handlungsaufruf und die Telefonnummer. Das Querformat steht ganz, mit Dach, Garten und dem Nachbarhaus am rechten Rand.
Was das Video nicht kann
Ton. Das Video ist stumm: keine Musik, kein Sprecher, keine Untertitel. Musik legen Sie bei Instagram oder TikTok beim Posten darunter, wie bei jeder anderen Story.
Mehrere Fotos. Ein Video zeigt ein Foto. Einen Rundgang durch fünf Zimmer oder ein Produkt aus drei Blickwinkeln gibt es noch nicht.
Einen anderen Ablauf. Es gibt einen Ablauf von zwölf Sekunden, ohne Editor und ohne eigene Dramaturgie. Was Sie bestimmen, ist der Inhalt: Felder, Markenfarbe, Schrift, Logo und Porträt. Wer längere Videos oder eigene Schnitte braucht, braucht ein Videowerkzeug.
Den Zoom im GIF. Das GIF ist dieselbe Story in 540 × 960 mit zwölf Bildern je Sekunde, aber ohne den langsamen Zoom. Ein GIF speichert, was sich von Bild zu Bild ändert, und unter einem bewegten Foto ändert sich alles; mit Zoom waren es drei bis fünf Megabyte, ohne ihn bleibt es in unseren Beispielen unter einem Megabyte und passt in einen Newsletter.
Den Weg über Bestand, Import und Oberfläche. Das Video entsteht heute über
die API (POST /v1/videos) und über eine signierte Adresse, mit denselben
Feldern wie eine Grafik. Ein angeschlossener Bestand setzt es noch nicht mit,
die feste Adresse eines Bestands liefert keins, und im Massenimport, im Chat
und in der Oberfläche gibt es noch keinen Knopf dafür.
Wie Sie es bekommen
Wer heute schon Grafiken über die API setzt, schickt dieselben Felder an
POST /v1/videos; für ein Produkt mit "form": "product", ein
Vergleichspreis als compare_price. Der erste Aufruf dauert einige
Sekunden, jeder weitere mit demselben Datensatz und demselben Look liefert
dieselbe Datei sofort. Ändert sich der Preis, ist das ein neues Video. Wie es
fertig aussieht und abläuft, zeigt das Beispiel auf der Seite
Formate.
Wie jede Grafik ist das Video im Preis des Datensatzes enthalten. Es kostet keinen eigenen Posten, auch nicht das GIF daneben.
Häufige Fragen
Wird mein Produktfoto für die Story beschnitten?
Nein. Das Foto steht ganz und so breit wie möglich in der Mitte, auf einer dunklen, unscharfen Kopie seiner selbst. Text steht darüber und darunter, nie auf dem Foto. Ein quadratisches Foto würde beim Zuschnitt auf 9:16 fast die Hälfte seiner Breite verlieren, ein Querformat fast zwei Drittel.
Was kommt im Video zuerst, der Preis oder der Name?
Das entscheidet eine feste Regel. Ist ein Vergleichspreis gesetzt oder sagt das Badge „Sale“, „Angebot“ oder „-20 %“, kommt der Preis zuerst, der alte Preis durchgestrichen daneben. Sonst kommt zuerst der Name, dann der Preis.
Hat das Video Musik oder einen Sprecher?
Nein. Das Video ist stumm, ohne Untertitel und ohne Sprecher. Musik legen Sie bei Instagram oder TikTok beim Posten darunter.
Wie bekomme ich das Video, und was kostet es?
Heute über die API (POST /v1/videos) oder eine signierte Adresse, mit denselben Feldern wie eine Grafik. Der erste Aufruf dauert einige Sekunden, jeder weitere mit demselben Datensatz liefert dieselbe Datei. Wie jede Grafik ist das Video im Preis des Datensatzes enthalten.
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