Instagram-Grafiken aus dem Shop-Export, die mit dem Preis mitgehen
Das Wichtigste in Kürze
- Die Arbeit an einer Produktgrafik ist nicht das Setzen, sondern das Nachziehen: Jede Preisänderung im Shop macht eine Grafik falsch, die schon irgendwo hängt.
- ListingShot liest den Export, den Shopify, WooCommerce und Shopware ohnehin schreiben, oder den Google-Produktfeed, und erkennt ihn an seinen Spalten. Aus jedem Produkt entstehen die gewählten Formate, ohne dass jemand eine Spalte zuordnet.
- Als angeschlossener Bestand wird die Datei in einem festen Abstand geprüft, frühestens alle 15 Minuten. Verglichen wird je Produkt an seinem Schlüssel, bei Shopify dem Handle; neu gesetzt werden nur die Produkte, deren Angaben sich geändert haben, in jedem Format.
- Jede Grafik hat je Format eine Adresse, die sich nie ändert. Nach einer Preisänderung wechselt das Bild dahinter, nicht die Adresse.
- Nicht automatisch: das Posten auf Instagram, „Ausverkauft“ aus dem Lagerbestand, eine Grafik je Variante und das Bereitstellen der Datei an einer Adresse.
- Ein Bestand kostet 50 € im Monat bis 500 Produkte, jede weitere angefangene 1.000 Produkte 20 €. Aktualisierungen sind enthalten, jede Grafik ist kostenlos.
Ein Shop mit dreihundert Produkten braucht keine dreihundert Instagram-Grafiken auf einmal. Er braucht die Grafik zum Sneaker, wenn der Sneaker dran ist, und er braucht sie mit dem Preis, der an diesem Tag im Shop steht. Das Setzen ist dabei der kleine Teil. Der große ist das Nachziehen: Jede Preisänderung macht eine Grafik falsch, die schon in einem Planungswerkzeug liegt, in einem Newsletter steckt oder als Anzeige läuft.
Dieser Beitrag zeigt, wie aus dem Export, den ein Shop ohnehin schreibt, ein Bestand wird, der seine Grafiken selbst richtig hält, an einem Beispiel mit drei Produkten und einer Preisänderung. Und er sagt, was dabei nicht automatisch passiert.
Die Datei, die der Shop schon schreibt
Ein Shopify-Export sieht nicht aus wie eine Tabelle mit einem Produkt je Zeile. Ein Produkt mit zwei Größen steht dort in zwei Zeilen, und nur die erste trägt Titel, Marke und Typ; das Bild hängt oft an einer späteren Zeile. Gekürzt auf die Spalten, um die es hier geht:
Handle,Title,Vendor,Type,Option1 Name,Option1 Value,Variant Price,Image Src
halden-low-off-white,Halden Low — Off-White,Nordwerk,Sneaker,Größe,42,179.00,
halden-low-off-white,,,,,43,179.00,https://…/halden-low.jpg
nordkap-8,Trekking E-Bike Nordkap 8,Talwerk,E-Bike,Rahmenhöhe,52 cm,3499.00,https://…/nordkap-8.jpg
rasenmaeher-akku-46,Akku-Rasenmäher 46 cm,Gartenwerk,Rasenmäher,Akku,2 × 18 V,449.00,https://…/rm46.jpg
ListingShot erkennt diese Datei an ihren Spalten als Shopify-Export, nicht an einem Dateinamen und nicht an einer Einstellung. Es führt die Zeilen eines Produkts wieder zusammen, holt das Bild von der Folgezeile und liest jedes Produkt durch das eingebaute Produktformular: die Marke über den Titel, der Preis als Preis, Variante und Typ als Fakten. Aus vier Zeilen werden drei Produkte. Dasselbe gilt für die Exporte von WooCommerce und Shopware und für den Google-Produktfeed, jeweils mit ihren eigenen Eigenheiten.
Wer ein Bild genau ansieht, findet auf dem Sneaker die Zahl „42“ als Fakt. Das ist die Größe aus der ersten Variantenzeile, und es ist eine der Grenzen, zu denen wir unten kommen.
Ein Bestand statt eines Imports
Diese Datei einmal hochzuladen ist ein Import: Die Grafiken entstehen, und danach weiß ListingShot nichts mehr von ihr. Ein angeschlossener Bestand dreht das um. Statt der Datei hinterlegt der Shop ihre Adresse und einen Abstand, frühestens alle 15 Minuten, spätestens einmal pro Woche. In diesem Abstand wird die Datei geholt und Produkt für Produkt mit dem letzten Stand verglichen, bei Shopify am Handle, sonst an Artikelnummer oder ID.
Am nächsten Tag senkt der Shop den Preis des Sneakers auf 159,00 €. Die nächste Prüfung findet genau eine Änderung. Im Änderungsdokument steht sie so, hier ohne die Angaben, die mitgeliefert werden:
{ "key": "halden-low-off-white", "change": "changed", "fields": ["price"] }
E-Bike und Rasenmäher sind unverändert, und für sie passiert nichts. Für den Sneaker wird jedes Format des Bestands neu gesetzt, das quadratische ebenso wie Story und Link-Vorschau:
Was jede Prüfung getan hat, steht in einem Änderungsdokument: wie viele Produkte neu, geändert, entfernt und unverändert waren, und bei jedem geänderten Produkt, welche Angaben sich unterschieden. Auf Wunsch geht dasselbe Dokument als signierter Webhook an eine Adresse des Shops.
Wie ein Bestand mit einem Server umgeht, der nicht antwortet, und warum eine Prüfung ohne Änderung nichts kostet, steht ausführlich in Warum der Preis auf Ihrem Bild veraltet ist. Wie aus dem Vergleichspreis im Export automatisch ein Sale-Badge wird, und wieder keines, wenn die Aktion endet, in Sale-Banner aus dem Shop-Export.
Eine Adresse, die bleibt
Eine Grafik, die sich ändert, ist nur dann eine Hilfe, wenn niemand sie neu
verteilen muss. Darum hat jedes Produkt eines Bestands je Format eine Adresse,
die sich nie ändert: /b/, dann der Bestand, der Schlüssel des Produkts und
das Format. Dahinter liegt immer die neueste Grafik. Nach der Preisänderung
oben zeigt dieselbe Adresse 159,00 € statt 179,00 €. Ein Planungswerkzeug, ein
Newsletter oder ein Katalog bekommt sie einmal.
Wer nicht will, dass eine Änderung sofort sichtbar wird, schaltet die Freigabe ein. Dann werden geänderte Produkte wie sonst neu gesetzt, die neuen Grafiken warten aber neben den aktuellen, bis jemand sie freigibt. Erst dann wechselt das Bild hinter der festen Adresse.
Ebenfalls bewusst: Die Anordnung, die beim Anschließen gilt, behält der Bestand. Ein Bestand läuft monatelang, ohne dass jemand hinsieht, und eine gespeicherte Anordnung, die nächste Woche jemand für etwas anderes ändert, soll nicht still Grafiken neu zeichnen, die schon draußen sind. Wer die Anordnung des Bestands ändern will, ändert sie am Bestand selbst, ausdrücklich.
Die Formate
Ohne Angabe setzt ein Bestand drei Formate: den quadratischen Instagram-Post, die Story und die Link-Vorschau für Facebook. Jedes andere Format aus dem Katalog lässt sich dazunehmen, für Instagram vor allem das Hochformat 4:5, das im Feed mehr Platz einnimmt als das Quadrat.
Was nicht automatisch passiert
Das Posten. ListingShot veröffentlicht nichts auf Instagram. Es hält die Grafiken richtig und meldet, welche sich geändert haben. Gepostet wird mit dem Planungswerkzeug des Shops oder über einen Automatisierungsdienst, der die feste Adresse oder den Webhook nutzt. Eine Grafik, die schon gepostet ist, ändert sich auf Instagram nicht mehr; für sie ist die neue Fassung ein neuer Beitrag oder eine neue Anzeige.
„Ausverkauft“. Den Lagerbestand liest ListingShot nicht, auch wenn er im Export steht. Verschwindet ein Produkt aus der Datei, gilt es als entfernt und behält seine letzte Grafik; gelöscht wird nichts, was jemand noch verlinkt haben könnte. Ein Badge wie „Ausverkauft“ oder „Nur noch Gr. 43“ lässt sich für einzelne Produkte von Hand setzen und gilt dann bei jeder Prüfung, bis es jemand löscht.
Eine Grafik je Variante. Ein Produkt mit zwölf Größen ist ein Produkt und bekommt eine Grafik. Als Fakt steht die Variante der ersten Zeile, daher die „42“ auf dem Sneaker. Wer dort lieber „Gr. 38–47“ sieht, überschreibt den Wert für dieses Produkt von Hand; auch das gilt bei jeder Prüfung, bis es jemand löscht.
Die Datei an einer Adresse. Ein Bestand braucht eine Adresse, unter der die Datei abrufbar ist. Der Export aus der Shop-Verwaltung ist zunächst ein Download. Viele Shops haben die Adresse trotzdem schon: den Google-Produktfeed, den sie für Shopping-Anzeigen pflegen, oder eine Feed-App, die den Export regelmäßig ablegt. Ohne Adresse bleibt der Import, einmal oder so oft man ihn wiederholt.
Was es kostet
Ein Bestand kostet 50 € im Monat bis 500 Produkte, jede weitere angefangene 1.000 Produkte 20 €, bis 5.000 Produkte je Bestand. Aktualisierungen sind enthalten, egal wie oft sich ein Preis ändert, und jede Grafik ist kostenlos. Der Beitrag wird bei der ersten Prüfung eines Monats vom Guthaben gebucht. Reicht das Guthaben nicht, hält der Bestand an und schreibt das mit Datum dazu, statt ins Minus zu laufen; nach dem Aufladen setzt man ihn fort, und er prüft sofort.
Wer seine Produkte nur einmal setzen will, ohne Prüfung, zahlt 4 ct je Produkt für alle Formate. Der Unterschied ist nicht die Grafik. Es ist die Frage, wer daran denkt, wenn morgen der Preis sinkt.
Häufige Fragen
Welche Shop-Exporte erkennt ListingShot?
Den Produkt-Export von Shopify, WooCommerce und Shopware und den Google-Produktfeed, den Shops für Shopping-Anzeigen pflegen. Erkannt wird jeder an mehreren Spalten, die nur er zusammen schreibt, etwa Handle, Image Src und Variant Price bei Shopify. Eine eigene Zuordnung braucht es dafür nicht.
Wie oft wird mein Shop geprüft?
In dem Abstand, den Sie wählen: frühestens alle 15 Minuten, spätestens einmal pro Woche. Meldet Ihr Server, dass sich die Datei nicht geändert hat, wird nichts geladen und nichts neu gesetzt.
Postet ListingShot die Grafiken auf Instagram?
Nein. ListingShot hält die Grafiken richtig, unter einer festen Adresse je Produkt und Format. Gepostet wird mit Ihrem Planungswerkzeug oder einem Automatisierungsdienst; ein Webhook meldet nach jeder Prüfung, die etwas geändert hat, welche Produkte es waren.
Was passiert mit einem Produkt, das ausverkauft ist?
Den Lagerbestand liest ListingShot nicht. Ein Produkt, das aus dem Export verschwindet, gilt als entfernt und behält seine letzte Grafik. Ein Badge wie „Ausverkauft“ lässt sich für einzelne Produkte von Hand setzen und gilt bei jeder Prüfung, bis Sie es löschen.
Was kostet das, und was, wenn das Guthaben nicht reicht?
50 € im Monat bis 500 Produkte, jede weitere angefangene 1.000 Produkte 20 €, bis 5.000 Produkte je Bestand. Der Monatsbeitrag wird bei der ersten Prüfung im Monat vom Guthaben gebucht. Reicht es nicht, hält der Bestand an und sagt das mit Datum; nach dem Aufladen setzt man ihn fort, und er prüft sofort. Wer seine Produkte nur einmal setzen will, ohne Prüfung, zahlt 4 ct je Produkt.
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