Google Sheets als Bestand
Eine Tabelle, die ihre Grafiken selbst aktuell hält.
Viele Bestände leben in einer Google-Tabelle: die Produkte eines kleinen Shops, die Objekte eines Büros ohne Maklersoftware, die Fahrzeuge eines Händlers. Eine im Web veröffentlichte Tabelle ist eine CSV-Adresse, und eine CSV-Adresse ist ein Bestand — eine Zeile je Datensatz, eine Zelle ändern, die Grafik folgt in jedem Format.
Das Wichtigste in Sätzen
- Datei, Freigeben, Im Web veröffentlichen, Format CSV — die Adresse, die Google zeigt, ist Ihr Bestand.
- Eine Spalte mit der Nummer, eine mit dem Titel, eine mit dem Preis, eine mit dem Foto-Link; die Spaltennamen werden erkannt, deutsch wie englisch.
- Für Produkte trägt der Bestand das eingebaute Produktformular, für Objekte das Immobilienformular — kein Produkt sieht „Zimmer“.
- Nur geänderte Zeilen werden neu gesetzt; was jede Prüfung tat, steht im Änderungsdokument, und auf Wunsch wartet jede Änderung auf Freigabe.
Drei Schritte
- Die Tabelle aufbauen. Erste Zeile die Spaltennamen, danach je Zeile ein Datensatz. Für Produkte etwa
artikelnummer, name, preis, marke, variante, bild; für Objekteobjektnr, titel, kaufpreis, ort, zimmer, wohnflaeche, foto. - Im Web veröffentlichen. In Google Sheets: Datei, Freigeben, Im Web veröffentlichen; das Blatt wählen, als Format „Kommagetrennte Werte (.csv)“, Veröffentlichen. Die angezeigte Adresse kopieren.
- Als Bestand hinterlegen. In der App unter Bestand die Adresse eintragen, oder über die API:
POST https://api.listing-shot.com/v1/feeds Authorization: Bearer ls_live_… { "url": "https://docs.google.com/spreadsheets/d/e/…/pub?output=csv", "name": "Sortiment", "form_id": "product", "templates": ["ig-post", "ig-story", "og-wide"], "interval_minutes": 60 } # Die Antwort zeigt die Zuordnung der Spalten und die erste Zeile, # bevor etwas Regelmäßiges entsteht.
Was danach passiert
Jede Prüfung liest die Tabelle, erkennt jede Zeile an ihrer Nummer und vergleicht sie mit dem letzten Stand. Eine neue Zeile wird gesetzt, eine geänderte neu gesetzt, eine verschwundene behält ihre letzte Grafik und gilt als entfernt. Die Grafiken liegen unter festen Adressen je Zeile und Format, die Sie einmal in Ihren Shop, Ihr CMS oder Ihren Newsletter setzen. Was die Prüfung tat, steht im Änderungsdokument und geht auf Wunsch signiert an einen Webhook — etwa in Zapier, Make oder n8n.
Häufige Fragen
Muss die Tabelle öffentlich sein?
Sie muss „im Web veröffentlicht“ sein, als CSV. Das ist eine eigene Adresse, die Google für dieses Blatt erzeugt; wer sie kennt, kann das Blatt lesen. Die Adresse steht nur bei uns. Eine Tabelle, die nur für Ihr Konto freigegeben ist, können wir nicht abrufen — wir fragen nie nach Ihrem Google-Passwort.
Woher kommen die Fotos?
Aus einer Spalte mit dem Link zum Bild. Der Link muss das Bild selbst liefern — eine Adresse, die auf .jpg oder .png endet, von Ihrem Server, Ihrem Shop oder einem Bilderdienst. Ein Google-Drive-Freigabelink ist eine Seite, kein Bild, und funktioniert nicht.
Wie schnell folgt die Grafik einer geänderten Zelle?
Im gewählten Abstand, zwischen alle 15 Minuten und täglich. Google meldet kein „unverändert“, deshalb lädt jede Prüfung die Datei; bei ein paar Kilobyte ist das ohne Belang. Die Prüfung erkennt jede Zeile an ihrer Nummer und setzt nur die Zeilen neu, die sich geändert haben.
Was kostet das?
50,00 € im Monat je angeschlossenem Bestand bis 500 Datensätze, je weitere angefangene 1.000 Datensätze 20,00 €; Aktualisierungen und alle Formate enthalten. Eine einmalige Datei ohne Beobachtung ist ein Import: 4 ct je Zeile.
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